Er und sie, Hand in Hand sprechen über ihre zukünftige Hochzeit und blicken sich dabei tief in die Augen. Sie träumt von einer großartigen Hochzeitsfeier mit hunderten Gästen, einem märchenhaften Hochzeitskleid und einer atemberaubenden Location steil über dem Meer. Er hingegen möchte sein Jawort in einem engeren, informellen Kreis geben, zu dem er nur wenige, ausgewählte Freunde einladen will. Die Diskussion wird heftig und droht auszuarten vor der fatalen Frage: Kirche oder Standesamt.
Solche Episoden können diejenigen, die da schon durchgegangen sind ein Lächeln abgewinnen: vielleicht möchte man jene kleinen, großen Kompromisse lieber vergessen, die man um des lieben Friedens willen mit allen, auch den Verwandten, eingehen musste. Doch wenn es um die Organisation der eigenen Hochzeit geht, können auch die friedlichsten Paare die Geduld verlieren. Ja, denn den schönsten Tag, wie sein Name schon sagt, gibt es nur einmal und – abgesehen von unvorhergesehen Zwischenfällen – wird es ihn nie wieder geben. Was kann man also tun, um zu verhindern, dass die Fetzen schon vor dem Austausch der Ringe fliegen? Psychologie bewanderte sind sich darin einig, einen wertvollen Rat zu geben: die Ruhe bewahren und sehr viel Geduld haben. Es ist also gut von Anfang an zu lernen, Uneinigkeiten zu meistern, die vielleicht die erste echte Konfrontation mit dem eigenen Partner sind.
Und wenn einer der beiden auf keinen Fall bereit ist nachzugeben? Ist es wirklich wichtig nach bestimmten Regeln zu heiraten oder kann man genauso zufrieden mit einem anderen Rahmen sein?
Sollte der Druck von außen kommen, zum Beispiel von den Eltern oder von den engsten Freunden, muss man sich einer Sache klar sein: die Hochzeit ist persönlich und nur wen sie direkt angeht kann die passendsten Entscheidungen treffen. Wenn das zukünftige Paar es schafft alles im Einvernehmen zu organisieren, wird die Feier sicher ein Erfolg, egal was passiert!

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